Rauchen – eine Last in meinem Leben

Ich bin nicht stolz drauf, aber ich habe bereits in jungen Jahren mit dem Rauchen angefangen. Mit jedem Tag, den ich älter werde, bereue ich diesen Entschluss mehr und mehr.

Neben den ganzen bekannten Nebenwirkungen stinkt es noch dazu unfassbar. Immer, wenn ich Besuch bekomme, werde ich auf den Geruch in meiner Wohnung angesprochen. Aber rausgehen zum Rauchen finde ich auch ungemütlich.

So sah ich in meiner Vorstellung beim Rauchen aus – leider eine Lüge

Was als Jungendsünde begann, ist heute ein ernstzunehmenden Problem in meinem Leben. Angefangen habe ich – das weiß ich noch – mit knapp einer Schachtel pro Woche. Tawa Nr. 5 waren das damals, grade nach der Euroumstellung. Heute schaffe ich an guten Tagen eineinhalb Schachteln am Tag – Stress vorausgesetzt. Sonst liege ich eher bei einer Schachtel je Tag.

Beim Treppenstieg in den 3. Stock meiner Altbauwohnung schnaufe ich unsexy wie ein Walross. Auch schleicht sich langsam aber sicher der altbekannte Raucherhusten in mein Leben. Wirklich unangenehm und sicherlich ein Zeichen meines Körpers, dass ich das Rauchen dringend einstellen sollte.

Das klingt immer so einfach. Ich hasse auch die Kommentare von Bekannten und Verwandten „hör doch auf“ oder „du solltest aufhören mit dem Rauchen“. Dieser Tipp wirkt auf mich ähnlich sinnvoll, wie einem Alkoholiker zu sagen „hört doch auf zu trinken“. Das Rauchen ist eine Sucht, die für mich zumindest, deutlich schlimmer ist, als es häufig von außen wirkt.

Ich bekomme auf einem 4-Stunden-Flug schon schlechte Laune durch Nikotinmangel. Ich habe unzählige „letzte“ Zigaretten geraucht. Wenn es gut lief, habe ich es einen Tag geschafft, wenn es schlecht lief lag ich bei 3 Stunden. Ich schaffe es einfach nicht, die Zigaretten endgültig wegzulegen.

Nun spiele ich in meinem Kopf die ganze Zeit mit dem Gedanken, über eine E-Zigarette vom Rauchen wegzukommen.

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